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Onderkant

Vox populi steunt ‘Rita’
In de media heeft Rita Verdonk afgedaan, maar op internet blijkt er veel aanhang voor haar aanpak van Hirsi Ali. Volgens politicoloog Meindert Fennema zou Verdonk heel goed alleen verder kunnen gaan.

Intermediair

Rotondologie

Rotonde in rotonde
Deze ‘rotonde in een rotonde’ heeft behalve het middeneiland nog zes eilanden, ze zijn in gebruik als parkeerplaats, als stalling voor Villo’s, als mini-parkje met banken, als opstelpunt voor glasbakken en, driemaal per week, als groentemarkt.

Brussel Deze Week

Stad

Sardientjes in de ochtendspits
‘En daarna begint het ware geluk: ik stap in en de trein verlaat het station’. Zo prijst Remco Campert de NS aan.De werkelijkheid van de forenzen in de ochtendspits ziet er iets anders uit: gedwee laten ze zich op propvolle balkons persen.

Intermediair

Autobahntribune

Blad: NRC Handelsblad
Datum: 2004-03-29
Door: Tijs van den Boomen
Vertaling: Ulrich Wuest
Beeld: Pauline de Bok


Autoströme können hypnotisierend wirken. Letzten September errichtete der holländische Künstler Peter Stel eine Tribüne längs der E35 bei Arnhem,gerade gegenüber der deutschen Grenze, und machte aus der Autobahn ein temporäres Theater, mit den gelben Natriumlampen als Spotlights und den vorbeidonnerenden Autos als Darsteller.           
Aber der wahre Liebhaber von Autobahnen muß in Berlin sein. An der Avus, der Autobahn, die in die Stadt führt, steht seit fast siebzig jahren eine ständige Tribüne. Keine Reihe gelber Schalensessel wie an der E35, sondern ein zweihundert Meter langes Bauwerk mit schmalen Bänken aus Holz und einer stolz auskragenden Überdachung. Eine Tribüne, die einer alten Trabrennbahn nicht schlecht stehen würde.
Man muß zwar über einen hohen Zaun klettern, um sie zu erreichen, dann allerdings hat man einen ausgezeichneten Blick auf eine dreispurige Autobahn mit lebhaftem Verkehr. Außerdem ist es eine historische Stelle: 1921 war die Avus die erste ‘Nur-Kraftwagenstraße’ der Welt. Weil diese Bezeichnung im Gebrauch ein wenig umständlich war, wurde acht Jahre später der Terminus Autobahn geprägt und noch weitere fünf Jahre dauerte es, bevor die Nazis ihren Anfangswiderstand gegen Autobahnen überwunden hatten und den Ausbau des Autobahnnetzes drastisch in die Hand nahmen.
Die Avus, eine Abkürzung von ‘Automobil Verkehrs- und Übungsstraße’, war vorrangig eine Rennstrecke und erst in zweiter Linie eine gebührenpflichtige Strasse für den öffentlichen Verkehr. Die ‘kleine Völkerwanderung’, die sich zum Eröffnungsrennen aufmachte, sah einen Sieg Fritz von Opels mit einer Durchschnittsgeschwindgkeit von mehr als 128 Kilometern pro Stunde. Jedes Jahr wurden die Streckenrekorde gebrochen, doch Ende der zwanziger Jahre ging es mit dem Geschäft bergab. Die Autorennen wanderten aus nach Italien, und über die Avus jagten nur noch Motorräder.
Es waren die Nazis, die der Avus neues Leben einbliesen mit dem Bau der Nordkurve, einer steilen Wendeschleife, auf der die Rennwagen unter einem Winkel von 43 Grad dahinrasten. Die heutige Tribüne wurde in direkter Nähe der Nordkurve gebaut, so daß die Zuschauer eine gute Sicht auf dieses lebensgefährliche Streckenstück hatten.
1959, als Beispiel, starb hier Jean Behra während des Großen Preises von Deutschland. Der Regen hatte die Klinker der Steilwand spiegelglatt gemacht und Behra verlor die Kontrolle über das Steuer seines Porsche. Der Wagen rammte einen Betonblock, auf dem im Zweiten Weltkrieg ein Flugabwehrgeschütz gestanden hatte, Behra wurde aus dem Wagen geschleudert und durch einen Laternenmast geköpft. Rennkollege Stirling Moss bezeichnete die Avus nach dem Unfall als ‘eine der schlechtesten Rennstrecken der Welt’.
Heute werden noch ab und zu Motorradrennen veranstaltet, aber als Rennstrecke hat die Avus grundsätzlich ausgedient. Die Straße wurde zu einem beliebigen Verbindungsstück im Netz der Autobahnen, aber selbst damit hatte die älteste Autobahn der Welt kein Glück. Ausgerechnet hier schlugen Umweltschützer und Verkehrssachverständige eine Bresche in die Rechte der deutschen Autofahrer, so schnell fahren zu dürfen, wie sie wollen: 1988 wurde die Avus auf 100 Stundenkilometer beschränkt.
Die Nordkurve ist inzwischen abgerissen und auf dieser Fläche können Lastkraftwagen jetzt maximal zwei Wochen parken. Die Tribüne ist erhalten: gemeinsam mit dem nahegelegen ‘Motel Avus’ steht sie auf der Denkmalliste. Doch im Gegensatz zum Motel kann sich die Tribüne finanziell nicht tragen und so muss das Bundesvermögensamt jedes Jahr fünfzig- bis sechzigtausend Euro für ihre Erhaltung ausgeben.
Am ersten Juli wird dieses Amt ausgegliedert und muss von diesem Zeitpunkt an wirtschaftlich arbeiten. ‘Es ist für uns eine drängende Frage, warum wir die Kosten tragen müssen’, sagt Sprecher John. Und so bleibt wohl nur noch der Presslufthammer für die verlassene Tribüne.

 

 

 

 

 
 

 

Asfalt

Snelwegtribune
De oudste snelweg ter wereld, de Avus bij Berlijn, was ooit een racebaan. De monumentale tribune langs de weg dreigt na zeventig jaar gesloopt te worden.Autostromen kunnen hypnotiserend werken.

NRC Handelsblad

Asfalt

Eenvoud
Uitspanningen van weleer, hoe handhaven ze zich? Vandaag, in de laatste aflevering, het monument op de Afsluitdijk. Tijdens een rondje Nederland voor veel toeristen dé gelegenheid voor een sanitaire stop.

NRC Handelsblad

Asfalt

Eén schoorsteen is geen schoorsteen
Utrecht, dat zijn de twee schoorstenen van elektriciteitscentrale Lage Weide. Want voor de rest zie je vanaf de snelweg bijna niets van de stad. Wat rommelige bedrijfsdozen, een onsmakelijk wegrestaurant, een kop koffie op een reclamezuil.

Metro

Landschap

Fernweh
Ingekaderd door de voorruit ontrolt zich het landschap, tegelijk veraf en onder handbereik, en alleen door in beweging te blijven kan de filmprojector zijn werk blijven doen en het landschap in een ononderbroken stroom steeds opnieuw vorm geven.

De Gids

Stad

Wie eine Antilope zwischen Löwen
In kaum einer Stadt treffen Radfahrer und Autofahrer so aggressiv aufeinander wie in Berlin. Sagt man. Kann man aber auch lockerer sehen. Wie Gast-Redakteur Tijs van den Boomen, der das Wesen der Stadt auf zwei Rädern erkundet.

Spiegel Online